Das Auto der Zukunft

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Die Mobilität in Deutschland befindet sich im Wandel. Welche Motive bewegen die Menschen heute beim Kauf eines Autos? Unsere aktuelle Studie zeigt, was Käufern aktuell wichtig ist und welche der alternativen Antriebsarten zunehmend an Bedeutung gewinnen. 

 

Verbrennungsmotoren weiterhin auf Platz 1

 

80 Prozent der Personen, die den Kauf eines PKW planen, möchten sich ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor wie beispielsweise einem Benzin- oder Dieselmotor anschaffen. Elektroautos als Alternative zum klassischen Verbrennungsmotor werden als Thematik zwar vielfältig diskutiert, scheinen für Käufer aber noch keine ausreichende Relevanz zu haben. Nur 45 Prozent aller Personen, die vorhaben sich einen PKW zu kaufen, planen, sich ein Fahrzeug mit Batterie-Elektromotor anzuschaffen.

 


Alternative Antriebsarten gewinnen an Bedeutung


Gleichzeitig zeigen die Antworten auf die Frage: „Welche Antriebsart wird sich im Jahr 2030 durchgesetzt haben?“, dass viele Befragte mit einem Bedeutungsgewinn alternativer Antriebsarten rechnen. 70 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sich Fahrzeuge mit Hybridmotor durchsetzen werden, 62 Prozent schätzen Autos mit Batterie-Elektromotor als Fahrzeuge der Zukunft ein.

 

Die Verkaufszahlen von Elektroautos liegen aktuell zwar deutlich hinter denen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, steigen aber stetig an. Laut Kraftfahrt-Bundesamt zeigten alternative Antriebsarten im Vergleich von August 2020 zu August 2019 vielerorts dreistellige Zuwächse. (Insgesamt 16.076 neue Elektrofahrzeuge stellen aktuell einen Zuwachs von 221,5 % dar. 1 )

Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Seit 2020 gibt es von der EU beschlossene CO2-Grenzwerte, die es für die Automobilhersteller einzuhalten gilt. Darüber hinaus haben Themen wie „die nachhaltige Autoproduktion“, „die Umweltfreundlichkeit von Autos“ und „die soziale Verantwortung von Automobilherstellern“ in Anbetracht der COVID-19-Pandemie an Bedeutung gewonnen.

 

Automobilhersteller müssen die Akzeptanz für alternative Antriebsarten erhöhen

 

Verbraucher erkennen zwar den Nutzen bei Umweltfreundlichkeit sowie Innovativität, sind jedoch skeptisch bezüglich der Rahmenbedingungen zur Umsetzung. Die Treiberanalyse zeigt, wie Verbraucher am effizientesten zum Kauf eines Elektroautos motiviert werden können. Die stärksten Treiber der Technologieakzeptanz bei Elektromobilität sind der Preis, die Fortschrittlichkeit der Technologie sowie das hohe Ansehen.

Zudem spielen Aufklärung und Bildung in Bezug auf alternative Antriebsarten eine wichtige Rolle. Es lässt sich beobachten, dass Personen, die sich bereits viel mit Elektromobilität beschäftigt haben, Elektroautos als wesentlich umweltfreundlicher, nützlicher und innovativer erachten als Personen, die bislang kaum mit der Thematik in Berührung gekommen sind. Aktuell geben 62 Prozent der Verbraucher an, sich nicht mit Elektrofahrzeugen auszukennen. Hier wird folglich eine klare Handlungsempfehlung für die Automobilindustrie deutlich.


Das Persönlichkeitsprofil des Verbrauchers spielt eine zentrale Rolle


In dieser Studie wird erstmals gezeigt, wie Automobilhersteller künstliche Intelligenz nutzen können, um mehr Informationen über die Persönlichkeitsprofile Ihrer Käufer zu erhalten. Unter anderem wird in der Studie folgende Frage beantwortet: „Wie unterscheidet sich die Akzeptanz von Elektroautos nach dem Persönlichkeitsprofil?“ Diese Insights sind sehr relevant für Kommunikationsmaßnahmen und Targetings.

 

 

Alle Insights der Studie haben wir in einem interaktivem Dashboard zusammengefasst. Gerne senden wir Ihnen dieses kostenfrei zu, füllen Sie dazu einfach das unten stehende Formular aus. 

 

 


 

Für diese Studie wurden über 1.000 Autonutzer zu ihrer Sichtweise auf die automobile Zukunft befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung im Hinblick auf Geschlecht und Alter. Die Erhebung der Daten fand im September 2020 statt. 

 

Quelle: Fahrzeugzulassungen im August (Kraftfahrt-Bundesamt)

 


 

Weitere Studien zum Thema:
Mobilitätsstudie - Unterwegs in Deutschlands Großstädten (2019)

 

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