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Maximum Difference Scaling (MaxDiff), auch Best Worst Scaling genannt, ist eine schnell umsetzbare und gleichzeitig sehr valide Befragungsmethode zur Ermittlung von Präferenzranking auch langer Item-Listen und dient der entsprechenden Priorisierung der Items.

Implizite Marktforschungsmethoden untersuchen spontane, intuitive und unbewusste Assoziationen mit Kategorien, Marken oder weiteren Konzepten anhand spezieller Befragungsverfahren. Basierend auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen werden implizite Assoziationen sowie deren Stärke z.B. durch Reaktionszeitmessungen und -gewichtung abgebildet.

Der A/B Test ist ein monadisches Testverfahren, bei dem mehrere Befragtengruppen unterschiedliche Stimuli (bspw. Kommunikationsideen, Werbemittel, Verpackungsdesigns) bewerten. Jeder Befragte sieht bzw. bewertet dabei nur einen Stimulus. Der Vergleich der Stimuli erfolgt zwischen den Befragtengruppen.

 

 

Die Treiberanalyse ist ein Verfahren, um zu bestimmen, was eine Zielgröße wie z.B. Kundenzufriedenheit oder Kaufabsicht beeinflusst. Klassischerweise werden als Treiber Bewertungen von mehreren Teilleistungen gewählt z.B. die Zufriedenheit mit dem Kundenservice, um die Gesamtzufriedenheit mit einer Marke zu erklären.

 

Unter "Ceiling-Effekt" versteht man in der Marktforschung, dass bei der gestützten Abfrage der Wichtigkeit, z.B. von Produkteigenschaften, nahezu alle Merkmale vom Befragten als wichtig oder sehr wichtig eingeordnet werden (sogenannte Anspruchsinflation). Dadurch ist es in der Auswertung schwierig, tatsächlich relevante von weniger relevanten Merkmalen zu unterscheiden.

 

Data Cleaning ist das automatisierte oder manuelle Aussortieren von Fällen, die bei Befragungen bestimmte Qualitätskriterien nicht erfüllen oder inkonsistente Antworten liefern. Ziel des Data Cleaning ist eine Verbesserung der Datenqualität und somit der Validität bzw. Aussagekraft von Umfrageergebnissen.

 

Mit dem PSM lässt sich mittels vier genormter Fragen in einer festen Reihenfolge eine einfache, schnelle und intuitive Einordnung der Preisbereitschaft für ein Produkt vonseiten der Konsumenten abbilden. Entwickelt wurde das Modell von Peter van Westendorp. Oftmals ist das PSM daher auch unter "van Westendorp Methode" bekannt.

Die Penalty Reward Analyse ist ein multivariates Analyseverfahren, das im Rahmen der Kundenzufriedenheitsforschung zur vertiefenden Auswertung der Treiber im Anschluss an eine Treiberanalyse eingesetzt wird. Anhand der Penalty Reward Analyse werden die Treiber entsprechend ihrer Wirkungsweise in verschiedene Arten unterteilt.

 

Ein Pretest wird durchgeführt, um vorab die Erfolgswahrscheinlichkeit oder Wirkung von Marketingmaßnahmen (wie z.B. Werbespots) zu testen. Meist geschieht dies anhand eines monadischen Testaufbaus, bei dem mehrere Alternativen gegeneinander getestet werden, um dadurch die beste Alternative identifizieren zu können.

Bei der Choice Based Conjoint Analyse (CBC) handelt es sich um ein dekompositionelles Verfahren, bei dem aus der Gesamtbewertung von bestimmten Produkten auf die Wichtigkeit der einzelnen Eigenschaften und ihren Ausprägungen geschlossen werden kann.