Die wichtigsten Food Trends 2021

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Copyright: Andrei Ureche via canva.com

Bio, Clean, Low Carb, Keto - welche Ernährungstrends die Konsumierenden wirklich beschäftigen, zeigen die Insights der aktuellen Food-Trend-Studie von quantilope. Erfahren Sie außerdem, wo für Marken die größten Potenziale liegen und welchen Stellenwert Nachhaltigkeit hat.

 

Was sind die aktuellen Food Trends in Deutschland?

 

Die derzeit bekanntesten Ernährungstrends hierzulande sind ‘Bio’, ‘Regionaler Anbau’ und ‘Fair Trade’. Das zeigt die aktuelle Food-Trend-Studie von quantilope mit 552 Konsumierenden in Deutschland. Etwa zwei Drittel der Befragten geben an, diese Ernährungskonzepte zu kennen (s. Abb. 1). ‘Regionaler Anbau’ ist darunter am weitesten verbreitet bezogen auf den persönlichen Lebensalltag: 34 Prozent leben danach und weitere 15 Prozent ziehen es in Betracht, ihren Lebensmitteleinkauf und die eigene Ernährung nach dem ‘regionalen Anbau’ auszurichten. ‘Bio’ wird von 28 Prozent gelebt und 18 Prozent in Erwägung gezogen. ‘Nachhaltigkeit/nachhaltige Herstellung’ ist der Hälfte der Befragten bekannt, 21 Prozent geben an, danach bereits zu leben und 13 Prozent ziehen es in Betracht, ‘Nachhaltigkeit/nachhaltige Herstellung’ für sich auszuprobieren.

 

 

Abb. 1: Trend Funnel mit Bekanntheit, Umsetzung und Potenzial der Food Trends

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In der Generation der Boomer ist es fast die Hälfte, die ihre Ernährung und ihr Kaufverhalten am ‘regionalen Anbau’ ausrichtet.

‘Nachhaltigkeit/nachhaltige Herstellung’ für sich auszuprobieren, dafür ist unter den Boomern sogar jede*r Fünfte offen. Auch in Bezug auf ‘regionalen Anbau’ und ‘Fair Trade’ zeigen die Boomer signifikant die größte Offenheit und damit großes Potenzial (s. Abb. 2).

 

 

Abb. 2: Potential der wichtigsten Food Trends, Split nach Generationen
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Die Verbreitung und das Interesse an diesen Konzepten zeigen die hohe Bedeutung umweltfreundlicher und sozialverträglicher Produkte für Konsumierende in Deutschland. Was das für Konsumentscheidungen bedeutet, zeigen Ergebnisse aus der impliziten Messung der Food-Trend-Studie.

 

 

Der Vorteil impliziter Verfahren ist, dass unbewusste Assoziationen aufgedeckt werden, welche unsere Handlungen und Entscheidungen maßgeblich beeinflussen, lange bevor das Bewusstsein informiert wird.

 

 

So wird ‘Essen’ überdurchschnittlich stark mit ‘Lokaler Herkunft’, ‘Bio’, ‘Bauernhof’ und Nachhaltigkeit assoziiert (nachhaltige Inhaltsstoffe/Verpackung). Die Kehrseite der Lebensmittelindustrie, repräsentiert durch Begriffe wie ‘Verschmutzung’, ‘Müll’, ‘Fabrik’ und ‘Plastik’ wird hingegen unterdurchschnittlich stark mit ‘Essen’ assoziiert. Für Kaufentscheidungen bedeutet das, je näher Bildwelten, Werbebotschaften und Marken an diesen unbewussten Assoziationen der Konsumierenden dran sind, umso passender werden sie empfunden und umso leichter fällt der konsumierenden Zielgruppe die Entscheidung für ein Produkt.

 

 

Wie wichtig ist Engagement in Nachhaltigkeit bei Marken?

 

Ob sich Marken dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben haben, ist für mehr als die Hälfte der Befragten sehr wichtig oder wichtig. Ein Vergleich der Generationen zeigt, dass insbesondere Millennials das Engagement in Nachhaltigkeit bei den Marken, die sie kaufen, als sehr wichtig oder wichtig erachten (63 Prozent).

Auch die Ernährungsform macht einen Unterschied: Während unter den Allesessern 47 Prozent angeben, dass ein Fokus der Marken auf Nachhaltigkeit sehr wichtig oder wichtig ist, sind es unter den Alternativessern (vegetarisch, vegan, pescetarisch) knapp drei Viertel. 

 

 

Welche Marken werden in Deutschland besonders mit dem Thema Nachhaltigkeit assoziiert?

 

Die Top 3 Marken, welche Konsumenten mit Nachhaltigkeit verbinden, sind Alnatura, Alpro und demeter. Unter den Top 10 Marken die mit Nachhaltigkeit assoziiert werden, befinden sich auch drei Handelsmarken, nämlich REWE Bio, BioBio (Netto Marken-Discount) sowie EDEKA Bio.

 

Welche weiteren Marken mit Nachhaltigkeit assoziiert werden erfahren Sie im interaktiven Insights Dashboard.

Lernen Sie zudem mehr darüber, welche Motive Allesesser gegenüber Alternativessern für die Wahl ihrer jeweiligen Ernährungsform antreiben, wie verbreitet Fleischalternativen sind und welche Chancen darin für Unternehmen liegen.

Im Special zum Thema Milch und Milchalternativen erfahren Sie anhand einer MaxDiff Analyse, welche Botschaft auf Milchpackungen Konsumierende am ehesten zum Kauf anregt.

 

*rep. auf Alter und Geschlecht, mit Boost auf alternative Ernährungsformen

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