Kaffeepads, -kapsel und co. – hat die Filtermaschine ausgedient?

Kaffee ist eins der beliebtesten Getränke in Deutschland.  Durchschnittlich werden hierzulande jedes Jahr knapp 164 Liter Kaffee pro Kopf getrunken (Quelle: Deutscher Kaffeeverband). Seit einigen Jahren ist die Kaffeebranche im Umbruch. Neue Marken, Sorten oder Zubereitungsformen, wie Kapsel- oder Padmaschinen, erscheinen auf dem Markt. Auch Cafés scheinen ein immer breiteres Angebot an Kaffeevariationen zu entwickeln.

quantilope hat 1000 Konsumenten zu ihrem Kaffeekonsum befragt. Wie wird das beliebte Heißgetränk am häufigsten zubereitet? Aus welchen Gründen wird Kaffee getrunken und in welchen Situationen? Was ist für den Kauf besonders wichtig?

Kaffee wird vor allem außer Haus getrunken

Besonders häufig wird Kaffee in einem sozialen Umfeld getrunken, 72% aller Befragten konsumieren Kaffee beim Treffen mit Freunden oder der Familie. Ebenfalls eine häufig genannte Situation ist bei der Arbeit, für 65% gehört Kaffee zum Büroalltag. Das könnte auch erklären, warum der Kaffeevollautomaten, als typische "Bürokaffeemaschine", mit 31% besonders häufig zur Zubereitung von Kaffee genutzt wird.

Nichts schlägt die gute alte Filterkaffeemaschine

Noch häufiger wird Kaffee jedoch mit der klassischen Filtermaschine zubereitet, mit 52% greifen die meisten bei der Zubereitung auf diese zurück. Knapp ¼ der Befragten gab an, zur Kaffeezubereitung eine Pad bzw. Kapselmaschine zu nutzen. Damit konnten diese modernen Kaffeemaschinen sich bisher nicht gegen den Klassiker durchsetzen.

Von wegen Wachmacher

Kaffee wird zwar signifikant am häufigsten morgens getrunken (93%), aber zum wach werden ist bei den Zwecken des Kaffeekonsums nur auf Platz 2. 83% der befragten Konsumenten gaben Genuss als Verwendungsgrund an, damit steht er auf Platz 1 der Gründe.

Kaufargument Nr. 1: Geschmack schlägt Verpackung

Geht es um die konkrete Entscheidung, wird Geschmack als wichtigstes Kaufmotiv von Kaffee gewählt. Ebenfalls wichtig für die Kaufentscheidung sind die Qualität und die Intensität des Kaffees. Als besonders unwichtig wird das Verpackungsdesign sowie der Säuregrad des Kaffees genannt. Nach eigenen Angaben lassen Kaffeetrinker sich weniger von Äußerlichkeiten blenden, als vielmehr von (Geschmacks-)Erfahrungen überzeugen.

Eine detaillierte Darstellung der Ergebnisse sowie weitere Insights erhalten Sie in dem vollständigen Insights Dashboard der Kaffeestudie.